In der zweiten Halbzeit dreht die Vierte mächtig auf

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Die Spielrunde der vierten Herrenmannschaft ist in diesem Jahr etwas Besonderes. Die Meisterschaft wird in einer „Dreier- Runde“ mit Hin-, Rück- und „Rückrückspiel“ ausgetragen. So kam es am Sonntag zum ersten Rückspiel der aktuellen Spielzeit. Zu Gast am Europaring war der Tabellenvierte, TuS Erkrath. Das Hinspiel wurde mit 28:22 gewonnen.

Aufgrund des Hinspieles und der mittlerweile bekannten Spielweise der Gäste stellte sich der TV auf ein spannendes, enges Spiel ein – doch dazu sollte es nicht kommen. Der Weg dorthin im ersten Durchgang war aber sehr beschwerlich. Die Anfangsviertelstunde war geprägt von vielen Fehlern der Ratinger. Alleine in den ersten 15 Minuten wurden zwei Siebenmeter, vier Tempogegenstöße und fünf gute Wurfmöglichkeiten liegen gelassen. Das man nichtsdestotrotz eine Führung behaupten konnte, lag einzig und allein am guten Abwehr- und Torwartspiel (3:0 / 5:2). Die zweiten 15 Minuten des ersten Durchgangs wurden effizienter gestaltet, aber die Mannschaft von Coach Marc Mührmann ließ ein wenig Tempo und Spritzigkeit vermissen. Dies wurde beim Pausentee in der Kabine beim Stand von 14:6 auch knallhart angesprochen – und die Mannschaft nahm sich die Ansage zu Herzen.

Innerhalb von acht Minuten machten die Jungs vom Europaring den Sack zu und zogen auf 23:7 davon. Dieses enorme Tempo der ersten Minuten konnte zwar nicht gehalten werden, aber man merkte deutlich, dass die Jungs im zweiten Durchgang gewillt waren, die Erkrather regelrecht aus der Halle zu schmeißen. Man muss aber auch sagen, das die Gäste im zweiten Abschnitt jegliche Gegenwehr vermissen ließen und sich ihrem Schicksal hingaben. So wurde die Führung konsequent ausgebaut (29:9 / 35:10). Am Ende gewann man auch in der Höhe verdient mit 39:11.

„Wir haben es heute in der ersten Halbzeit verpasst, das Spiel von Anfang an noch deutlicher zu gestalten. Wir hatten heute Torchancen, um mehr als 50 Tore zu erzielen, das haben wir leider verpasst. In der zweiten Hälfte haben wir uns aber regelrecht in einen kleinen Rausch gespielt und völlig verdient so hoch gewonnen“, resümiert ein zufriedener Coach Marc Mührmann.

Es spielten: Thomas Görz, Max Raukamp (Tor) – Hendrik Holtmeier (3), David Fischer (3), Andre Nowak (1), Josch Kromoczinski, Christopher Choinka (5), Dennis Böhm (3), Christian Zietz, Sebastian Born (1/1), Dominik Fuck (9/2), Jan- Philipp Czernitzky (3), Arne von Zedlitz (6), Henning von der Groeben (5)

2018-12-03T18:22:10+00:00 03.12.2018|4. Herren|